Deutschland Witze und Sprüche

Zwei Ossis sind auf dem Flug von Berlin nach Paris. Der eine hat einen Fensterplatz. Der andere sitzt neben ihm auf dem mittleren Sitz. Auf dem dritten Platz, der bis zum Gang reicht, hat es sich ein Wessi gemütlich gemacht. Er hat gerade seine Schuhe ausgezogen und die Füße ausgestreckt. Da fragt ihn der Ossi auf dem Fensterplatz: "Entschuldigen Sie bitte, ich möchte mir eine Cola holen." "Bleiben Sie ruhig sitzen", sagt der Wessi, "ich bin es gewohnt Ossis zu helfen, wo ich nur kann. Ich hole Ihnen eine Cola. Sie brauchen auch nichts zu bezahlen. Ich lade Sie ein. Als Wessi mache ich das gern." Kaum ist der Wessi aufgestanden, nimmt der Ossis am Fenster einen der beiden Schuhe und spuckt kräftig hinein. Als der Wessi mit der Cola zurückkehrt sagt der andere Ossi: "So eine Cola hätte ich auch gerne." Selbstverständlich erklärt sich der Wessi bereit, auch ihm eine Cola zu spendieren. Kaum ist er weg, nimmt der zweite Ossi den anderen Schuh und spuckt ebenfalls hinein. Nachdem der Wessi die zweite Cola gebracht hat, lehnen sie sich alle zufrieden zurück und genießen den Flug. Als das Flugzeug zur Landung ansetzt, zieht der Wessi seine Schuhe an und bemerkt sofort, was passiert ist. „Ja“, denkt er sich, „so ist das zwischen den Wessis und Ossis, ein Verhältnis von 'geben und nehmen' und eins von 'in die-Schuhe spucken' und 'in die Cola pissen'".

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guter Witz schlecht

Der Wettbewerb Vor einiger Zeit verabredeten eine deutsche und eine japanische Firma ein jährliches Wettrudern mit einem Achter auf dem Rhein. Beide Mannschaften trainierten lange und hart. Als der Tag für das erste Wettrennen endlich gekommen war, präsentierten sich beide Mannschaften topfit. Die Japaner gewannen das Rennen jedoch mit einem Vorsprung von einem Kilometer. Nach dieser enttäuschenden Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen. Die Moral erreichte einen Tiefpunkt. Das Management entschied sofort, den Grund für die vernichtende Niederlage zu sondieren. Ein Projekt-Team wurde eingesetzt, das die Ursachen ergründen und geeignete Maßnahmen empfehlen sollte. Nach vielen Untersuchungen fand man heraus, daß bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und sieben steuerten. Das Management reagierte prompt. Eine Beraterfirma wurde beauftragt, eine qualifizierte Studie über die Struktur des deutschen Teams mit konkreten Verbesserungsvorschlägen zu erstellen. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluß, daß zu viele Leute steuerten und zu wenige ruderten. Außerdem seien wichtige rechtliche Rahmenbedingungen nicht eingehalten. Die Berater empfahlen dringend, die Teamstruktur zu ändern. Das Team wurde deshalb neu strukuriert: Es hatte nun einen Steuerdirektor, eine Steuerdirektor-Assistentin, einen weiblichen Steuermann, eine Gleichstellungsbeauftrage, einen Anti-Diskrimminierungsbeauftragten, eine ausländische farbige Rudererin, einen über 60-jährigen Ruderer und einen körperbehinderten Ruderer, der sich beim Rudern jeweils zur halben Wegstrecke mit dem über 60-jährigen Ruderer abwechselte. Wer von den beiden gerade nicht ruderte, hatte das Boot mit lautem Gesang zu motivieren. Außerdem wurde ein modernes Leistungsbewertungssystem eingeführt, um die Ruderer mehr anzuspornen. Politisch wurden diese Anstrengungen durch eine Erhöhung der Steuern auf Siegprämien für Rudererinnen und Ruderer mit einem jährlichen Einkommen von über 70 000 Euro flankiert, einzutragen bei der Steuererklärung in der Anlage S. Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von über drei Kilometern. Das Management entließ daraufhin die Ruderer wegen schlechter Leistungen, stoppte alle Investitionen und verkaufte das Boot.

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guter Witz schlecht

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