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Kirchen Witze und Sprüche - Seite 2
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Ein Priester und eine Nonne
sind auf einer Reise in den Schweizer Alpen und werden auf ihrer Fahrt von
einem Schneesturm überrascht. Sie können sich aber bis zu einer Hütte
durchkämpfen. Dort angekommen bereiten sie sich auf die Übernachtung vor.
Immerhin gibt es einen ganzen Schrank voll Decken und einen Schlafsack,
allerdings nur ein Bett. Als Gentleman weiß der Priester natürlich, was sich
gehört und sagt: "Schwester, schlafen Sie im Bett. Ich nehme den Schlafsack."
Gerade hat der Priester den Reißverschluß des Schlafsacks und dann die Augen
geschlossen,da tönt es aus dem Bett: "Vater, mir ist kalt." Der Priester
befreit sich aus dem Schlafsack, greift eine Decke und breitet sie über der
Nonne aus. Dann mümmelt er sich zum zweiten Mal in den Schlafsack und
beginnt, wieder in das Reich der Träume zu gleiten. Noch mal ist zu
hören: "Vater, mir ist noch immer kalt." Das gleiche Spiel. Gerade hat
er wieder seine Augen geschlossen, da sagt sie: "Vater, mir ist ja soooo
kalt." Dieses Mal bleibt der Geistliche, wo er war und antwortet:
"Schwester, ich habe eine Idee. Wir sind hier oben von jedem Kontakt
abgeschnitten, niemand wird jemals erfahren, was sich heute Nacht hier
abgespielt hat!" Er grinst schelmisch und fügt hinzu: "Wir können doch
einfach so tun, als wären wir verheiratet." Die Nonne hat insgeheim darauf
gewartet und haucht: "Oh ja. Das wäre schön." Darauf brüllt der Priester:
"Dann steh gefälligst auf und hol Dir Deine Scheissdecke
selbst."
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Im wilden Westen will sich ein Wanderprediger einen
Gaul kaufen, um die Wilden zu missionieren. Er geht zu einem Pferdehändler und
schildert ihm seinen Fall. Da meint der Verkäufer: "Da haben wir ein Pferd,
ideal, wie für sie gemacht. Auf das Komando "Gott sei Dank" läuft es los,
bei "Amen" bleibt es wieder stehn." Der Prediger ist ganz begeistert und
macht gleich einen Proberitt: "Gott sei Dank." Das Pferd läuft los. Aus
der Stadt raus und über die Prärie geht alles gut, bis das Pferd genau auf eine
Schlucht zu gallopiert. Der Priester hat das Kommando zum Anhalten längst
vergessen, er zerrt am Zügel, probiert alles, nicht hilft. In letzter
Verzweifellung fängt er an zu beten: "Vater unser im Himmel, .... Dein Wille
geschehe - Amen." Das Pferd hält beim "Amen" an, genau einen Meter vor der
Schlucht. Der Priester wischt sich den Angstschweiß von der Stirn: "Gott sei
Dank."
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In einem Dorf befindet sich ein Kloster. Direkt gegenber
ein einschlägiges Etablissement. Eine junge Novizin wird beauftragt, am
Fenster des Klosters zu beobachten, wer alles in den Sündenpfuhl
hineingeht. Nach einiger Zeit: "Mutter Oberin! Mutter Oberin! Eben ist
der Bürgermeister reingegangen." "Siehst Du, auch die Obrigkeit ist nicht
gefeit vor der Sünde." Wieder einige Zeit später: "Mutter Oberin! Der
evangelische Pfarrer ist gerade reingegangen!" "So ergeht es den
Irrgläubigen. Auch sie erliegen den Verlockungen des Fleisches." Noch einige
Zeit später: "Mutter Oberin! Mutter Oberin! Der katholische Pfarrer ist
hineingegangen!" Die Oberin wird plötzlich kreidebleich und sagt: "Da
wird doch wohl keiner gestorben sein?"
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Der Kölner Kardinal
stirbt. Er vermacht seinen Papagei dem Papst. Dieser Papagei hatte die
Angewohnheit, jeden Tag in der Früh, wenn der Kardinal ins Zimmer kam, zu
sagen: "Guten Morgen, Eminenz". Wie sein Käfig nun im Arbeitszimmer des
Papstes steht, macht er genau das gleiche. Jeden Morgen: "Guten Morgen,
Eminenz." Der ganze Vatikan ist entrüstet, daß der Papagei nicht "Guten
Morgen, Eure Heiligkeit" sagt. Sie probieren alles Mögliche, um dem Papagei
den neuen Spruch beizubringen - vergebens. Schließlich meint ein Berater des
Papstes: "Weißt Du was, morgen in der Früh gehst Du in vollem Ornat mit
Mitra, Hirtenstab, prunkvollem Meßgewand usw. ins Arbeitszimmer, dann ist
der Papagei sicher so voller Ehrfurcht, daß ihm gar nichts anderes
übrigbleibt, als "Heiligkeit" zu sagen. Gesagt, getan, am nächsten
Morgen schleppt sich der Papst vollbehangen mit kirchlichem Klunker ins
Arbeitszimmer. Der Papagei scheint zuerst etwas verwirrt zu sein. Dann ruft
er: "Kölle Alaaf, Kölle Alaaf!"
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Kommt ein Selbstmörder in den
Himmel. Gott: "Was fällt dir denn ein, du kannst dich doch nicht einfach
umbringen!" Selbstmörder: "Ach, mein Sohn hat mir solche Schwierigkeiten
gemacht!" Gott: "Na und, ich hab auch einen Sohn, der hat mir auch reichlich
Ärger gemacht!" Selbstmörder: "Und, was hast du getan?" Gott: "Ich hab ein
Neues Testament geschrieben..."
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